Motorradfahren ist einfach. Führerschein machen, Kiste kaufen oder leihen und „losbrettern“. Nun, es ist klar, dass dies nicht der Idealfall ist, sondern genau das Gegenteil, der Unfall ist auf diese Art und Weise vorprogrammiert und nur eine Frage der Zeit. Wer ein guter Motorradfahrer werden will sollte, und muss, ein bisschen mehr Einsatz und Energie für sein Hobby zeigen.

10reasons-dateamoto-4Auch wenn es viele nach frisch bestandener Führerscheinprüfung nicht wahr haben wollen, aber das Fahrenlernen fängt erst jetzt an. Es gibt keine Anweisungen über Funk und Entscheidungen müssen oft in Bruchteilen einer Sekunde getroffen werden. Anders als beim Autofahren hat man als Biker keine schützende Karosserie um sich rum und es gibt schnell was auf die Knochen.

Fahrer- und Sicherheitstraining

Eines der besten Optionen um ein guter Motorradfahrer zu werden ist ein Fahrer- und Sicherheitstraining. Solche Kurse werden von vielen Motorrad- und Autoverbänden angeboten. Zentrale Themen sind immer die Verbesserung der fahrerischen Fähigkeiten und die richtige Reaktion bei auftretenden Problemen.

Zum einen wird das Balancegefühl des Fahrers verfeinert. Auf Kurvenstrecken und bei Slalomfahrten erlernen Motorradfahrer die richtige Sitzposition und trainieren den Umblick für die Verkehrssituation. Verschiedene Lenkübungen bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten verfeinern die Schräglagentechniken und praktizieren die angebrachten Lenktechniken.

Darüber hinaus werden Spurwechsel und Ausweichmanöver geprobt. Auf trockener und nasser Fahrbahn tastet man sich langsam an das Limit der Bremsen heran und erlernt den optimalen Einsatz von Vorderrad- und Hinterradbremse. Wann ist es besser zu bremsen, wann ist Ausweichen die optimale Lösung?

Man erhält bei einem Fahrertraining viele wertvolle praxisbezogene Tipps und Ratschläge welche weit über dem Erlernten in einer Fahrschule hinausgehen. Solche Kurse dauern in der Regel einen Tag und machen richtig Spaß. Die Kosten halten sich meist in Grenzen.

Technisches Wissen

Man muss kein Zweiradmechaniker sein, aber etwas auskennen sollte man sich mit seinem Motorrad aber jedoch schon. Wer eine gute Idee davon hat wie etwas funktioniert kann Situationen besser handhaben, wenn einmal etwas nicht funktioniert.