0002708420873_500x500Eigentlich ist es verwunderlich, dass es gerade für Motorräder keine eindeutige Alters- oder Größenbeschränkung gibt, ab wann man ein Kind auf dem Motorrad befördern kann. Die Eltern stehen in der Verantwortung wann und ob überhaupt der Nachwuchs auf dem Motorrad mitgenommen werden darf.

Natürlich sollte man als Erwachsener verantwortungsbewusst genug sein, wir alle kennen jedoch wie gut Kinder ihren Willen durchsetzen können, wenn sie etwas wollen; und die Fahrt ist ja nur 5 Minuten zum Schwimmbad.

Kinder auf dem Motorrad – was sagt das Gesetz?

Prinzipiell können Kinder laut Gesetz als Beifahrer befördert werden, wenn ein Sitz vorhanden ist, sie die Fußrasten erreichen und sich festhalten können. Für Kinder unter sieben Jahren muss ein besonderer Sitz vorhanden sein.

Diese Aussage ist etwas irreführend, denn wenn ein Kind acht Jahre ist, aber die Beine zu kurz sind, darf es ebenso nur mit einem geeigneten Motorradkindersitz befördert werden.

Was ist bei Kindern auf dem Motorrad zu beachten?

Bedenken Sie, dass die Anatomie eines Kindes anders ist. Der Kopf ist bei Kindern proportional anders als beim Erwachsenen. Man benötigt einen speziellen Kinderhelm. Auch haben Kinder in der Regel nicht die Kondition wie ein Erwachsener. 30 Minuten am Stück sind für „Mini-Biker“ die absolute Grenze. Bedenken sie auch, dass der Nachwuchs meistens nur auf ihren Rücken starrt.

Trockenübungen für Kinder

Es ist wichtig sich die Zeit zu nehmen und Kinder auf die Fahrt vorzubereiten. Das fängt damit an, dass sich die Kids vor der Fahrt auch mal länger in dem Motorradoutfit an den Helm und die Kleidung gewöhnen. Sie wollen sicherlich nicht nach 5 Kilometern umdrehen, weil es zu unbequem für das Kind ist.

Erklären Sie, wo sich das Kind festhalten kann. Es gibt für den Fahrer spezielle Gurte mit seitlichen Halteschlaufen. Der Nachwuchs muss auch wissen, welche Teile am Motorrad heiß werden.

Wenn sie keinen in den Helm integrierten Funk haben müssen Sie mit dem Sprössling die Kommunikation absprechen und auch üben.

Seien Sie verantwortungsvoll, manchmal muss es eben auch ein „nein“ sein.