Das Motorrad erfährt einen nie zuvor dagewesenen Boom in Deutschland. Die Zulassungszahlen der letzten Jahre liegen im zweistelligen Prozentbereich und ein Ende ist nicht abzusehen. Der Boom bringt aber auch ein komplett neues Produkt ins Spiel – die Mode.

Motorrad und Mode früher

Vor nicht allzu langer Zeit war es noch so, dass es für Motorradfahrer nicht viele Alternativen gab. Schwarzer Lederkombi, Jeans und Lederjacke, Biker- oder Cowboy-Boots oder feste, meist knöchelhohe Schuhe. Für Off-Road Fahrer waren die schwereren Stiefel bis über die Wade in den Regalen der Fachgeschäfte. Das höchste der Gefühle war ein farbiger Streifen oder ein Logo auf dem Kombi oder der Lederjacke.

Motorrad und Mode heute

jTXpmMX3Zum Glück sind die gerade beschriebenen Zeiten vorbei. Heute gibt es verschiedene Farben und Materialien, sodass nicht jeder der auf seinem Motorrad sitzt gleich wie ein Aushilfs-Rocker aussieht der nach 10 Minuten im Sommer schweißgebadet in seinem Kombi gart. Natürlich steht der Schutz des Fahrers vor Wind und Wetter und vor allem bei Unfällen nach wir vor im Vordergrund. Mittlerweile gibt es aber genügend Materialien, welche um einiges besser schützen wie Leder, und dazu auch noch gut aussehen. Noch besser ist, dass sie meist sogar um einiges günstiger sind.

Zum Beispiel bietet ein Dupont-Kevlargewebe den optimalen Schutz. Unter anderem wird dieses patentierte Gewebe für den Schutz der Fahrer der Formel 1 verwendet. Modische Kevlar-Jacken in verschieden Farben auch mit Kapuzen sind nicht nur zum Motorradfahren geeignet.

Ein weiteres beliebtes Material in der heutigen Motorradmode ist das atmungsaktive und äußerst strapazierfähige Cordura. Dies wird seit vielen Jahren für Tarierwesten im Gerätetauchen verwendet und ist einfach zu verarbeiten. Dennoch ist es wetterresistent und sehr angenehm zu tragen.

Die Farbauswahl der heutigen Motorradmode in Deutschland ist natürlich abgestimmt auf die Lackierungen der Bikes. So kann man die nächsten Ausfahrten mit Stil unternehmen ohne wie der zuvor erwähnte Aushilfs-Rocker auszusehen.